Ein Porträtbild von Maria Lötcher. Sie lächelt in die Kamera, trägt langes, offenes, hellbraunes Haar und einen rosa Pullover.

Mein Weg

Die Wurzeln meines Wirkens hin zum Wombspace

Uterus, gemalt in Aquarelltechnik, in Farben  Pink und Blau.

Come home to your womb

Seit 20 Jahren begleite ich Frauen als Hebamme – an den Schwellen des Lebens, im Werden, im Öffnen, im Loslassen. In dieser Zeit durfte ich viele Geburten miterleben, Frauen in ihrer Urkraft sehen und erfahren, wie tief das Wissen des Körpers reicht, wenn wir beginnen, ihm wieder zuzuhören.

Ein besonderer Raum meines Wirkens liegt im Wochenbett ➺ www.marialoetscher.ch
In dieser stillen, oft so unterschätzten Zeit nach der Geburt öffnet sich ein Tor – der Körper ist weit, die Seele durchlässig, das Herz weich. Hier halte ich Räume, in denen Frauen ankommen dürfen. In ihrem neuen Sein. In ihrer Verletzlichkeit. In ihrer Kraft. Ich begleite beim Heilen, beim Integrieren, beim langsamen Zurückfinden in den eigenen Körper. Im Wochenbett beginnt für mich bereits die Rückverbindung zum Schossraum – sanft, achtsam, in kleinen, ehrlichen Bewegungen nach innen.

Meine Arbeit ist dabei getragen von meinem Wissen als Beckenbodenfachfrau. Der Beckenboden ist für mich weit mehr als eine funktionale Struktur – er ist ein fühlender, erinnernder Raum, eine Brücke zwischen Körper und Bewusstsein. In der achtsamen Wahrnehmung, im feinen Spüren und im behutsamen Wiederbeleben dieses Raumes liegt ein Schlüssel zur Rückverbindung mit dem eigenen Schossraum.

Dazu lebt in mir die Kraft meiner Ahninnen weiter – insbesondere meiner Ur- und Ururgrossmütter, die alle 3 selbst Hebammen waren. Ihre Stärke, ihr Durchhaltevermögen und ihr intuitives Wissen bilden ein stilles Fundament meines Seins. Ich spüre ihre Präsenz in meiner Arbeit, wie eine leise, tragende Weisheit.

Meine beiden eigenen Hausgeburten haben mich gelehrt, was Hingabe bedeutet, Vertrauen in die eigene Kraft, Loslassen – und die starke Verbindung zum eigenen Körper. Auch meine langen Stillzeiten waren eine Reise der Verkörperung, der Geduld und der nährenden Präsenz.

Gleichzeitig kenne ich die Mutterschaft nicht nur in ihrer Schönheit. Nach der Geburt eines meiner Kinder erlebte ich eine postpartale Belastungsstörung. Diese Zeit führte mich an die Grenzen meiner Kräfte. Die anhaltende Erschöpfung, die Überforderung und das Gefühl, den Anforderungen des Alltags kaum gerecht werden zu können, haben mich tief geprägt.

Doch mein Weg führte mich noch durch weitere Räume. So kenne ich auch den Schmerz und Druck im Schossraum aus eigener Erfahrung. Die lange Suche nach Antworten brachte mich zum Beckenvenensyndrom – und noch viel weiter: hin zu einer tieferen Auseinandersetzung mit meinem Schossraum, mit gespeicherten Erfahrungen in meinem Körper und mit der Frage, wie Heilung wirklich geschehen kann.

So begann mein Weg in die bewusste Schossraumarbeit. Ein Weg des Erinnerns, des Fühlens, des Verstehens. Ein Weg zurück in Verbindung – mit meinem eigenen Zentrum, meiner inneren Weisheit, meiner weiblichen Essenz.

Ich habe mich weitergebildet in somatischer und sexueller Körperarbeit. Diese Erfahrungen haben mein Verständnis von Körper, Trauma, Lust und Regulation vertieft und meine Arbeit auf eine neue Ebene gebracht.

Ein zusätzlicher tief einschneidender Wendepunkt war die schwere Erkrankung meines Mannes. Der damit verbundene Schmerz, die Ohnmacht und die Tiefe dieser Erfahrung haben mich erneut herausgefordert – und gleichzeitig geöffnet. In diesem Prozess habe ich auch Erfahrungen mit spiritueller Pflanzenheilkraft gemacht. Dadurch konnte ich weitere Tore meines Bewusstseins öffnen, die mir neue Zugänge zu Verarbeitung, Erkenntnis und innerer Weite ermöglichen.

All diese Wege – die freudvollen und die schmerzhaften – fliessen heute in meine Arbeit ein.

Es ermöglicht mir, Frauen auch dort zu begegnen, wo Worte manchmal fehlen: in Momenten von Erschöpfung, Überforderung, Ambivalenz oder innerer Einsamkeit. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie heilsam es sein kann, gehalten, gesehen und tief im Kern verstanden zu werden.

So ist dieses Herzensanliegen entstanden, Frauen zu begleiten:

Zurück in die Verbindung mit ihrem Körper.
Zurück in die Weisheit ihres Schossraums.
Zurück in ihre lebendige, verkörperte, sexuelle Kraft.

Der Wombspace ist für mich kein Konzept – er ist ein gelebter Raum. Ein Raum der Erinnerung, der intuitiven Wahrheit und der tiefen weiblichen Intelligenz.

Ich freue mich auf die Schossraumbegegnung mit dir.
Von Herzen,

Unterschrift Maria

Nächsten Termine

Wombspace Mama Retreat

25.–27. September 2026 und
24.–25. Oktober 2026

Wombspace Workshop

3. September, 15. Oktober und 12. November 
jeweils 19:00 – 21:00

Stillvorbereitungs-Workshop

21. November 2026 9:00 – 12:00